Papa

Wenn wir sprechen am Telefon war ich leer, nichts in mir funktionierte mehr, ich fühl mich so unendlich leer, immer habe ich Angst ich seh dich nicht mehr.

Du sagst es geht dir schlecht, ich weiss ja du hast recht, doch ich fühl mich mies, weiss nicht wie kann ich helfen, viel nicht oder garnicht, ich weiss es nicht, wir sehen uns so gut wie nie, obwohl zwischen hier und da nur 20 Km liegen, so kann es doch nicht weiter gehen.

Tränen laufen mir übers Gesicht, ich denk so oft an Dich, und dann überkommts mich, mein Herz scheint so leer, ich kann nicht mehr, es muss doch anders gehen.

Nur wie.

Ich weiss es nicht, alles ist so auseinander gerissen, ich finde keine Vereinigung zwischen mir und meinem Gewissen.

Ich halt das nicht mehr aus, ich will hier raus, zurück nach Haus .

ich will meine Familie zurück.

Als Susi uns genommen wurde, brach eine Welt zusammen, doch getrauert haben wir nie zusammen, jeder für dich, das geht doch nicht.

Ich seh heut noch ihr niedliches Gesicht, sie fehlt mir, wie du, nur mit dem Unterschied, das du lebst und sie nicht.

Ich halt den Schmerz nicht aus, warum holt mich hier keiner raus, ich möchte euch gern öfters sehen, und nicht ständig schwierige Wege alleine gehen.

 

Diese Zeilen schrieb ich ca 1 Jahr nach der Trennung meiner Eltern, was in Zwischen 16 Jahre zurück liegt.

9.5.13 18:19

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